Auf der B3 Biennale des bewegten Bildes werden vom 7. bis 11. Oktober 2015 in Frankfurt rund 200 regionale, nationale und internationale Künstler und Medienschaffende in den Kategorien Kunst, Film, TV, Games, Web, Design und Wissenschaft erwartet. Als neue Schwerpunkte wurden die Themen Games, AR und VR in das Festivalprogramm aufgenommen. Sowohl die internationale Ausstellung des Deutschen Filmmuseums, Frankfurt, „Film & Games. Ein Wechselspiel” (bis 31. Januar 2016) als auch die begleitende Open Conference „Screening Games“ widmen sich den dynamischen Austauschbeziehungen zwischen Filmen und Videospielen, den gegenwärtig Stil-prägenden Formen des bewegten Bildes. Als Sprecher und Referenten sind u.a. dabei: Christopher Schmitz, Director of Production Quantic Dream; Transmedia-Gestalterin Jasmina Kallay, der Director of Graduate Studies for Digital Media am Georgia Institute of Technology Michael Nitsche; Sven Vößing, Produzent beim US-Spieleentwickler Cinemaware; Frank Vitz, Creative Director, Cryengine, Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware; Igor Simić (demagog studio, USA) sowie Joe Lewandowski (Researcher, Atari, USA).

Crytek schaut in die Zukunft
Crytek läßt zur B3 an ihrer neuesten VR-Erfahrung „Back to dinosaur island Teil II“ teilhaben. Die faszinierende Technologie-Demo bietet den Spielern die Freiheit, ihre Umgebung in detailreicher 360 Grad Perspektive zu erkunden und Gegenstände genauer zu inspizieren, die sie direkt vor ihren Augen oder in der Ferne entdecken. Was immer sie erleben, jeder, der nach Dinosaur Island reist, wird den Eindruck behalten, dass Crytek’s neue Technologie-Demo ihnen einen verlockenden Blick in die Zukunft gewährt hat.

B3-Sonderschau  zum Thema „Immersionen“
In der Virtual Reality-Branche herrscht Aufbruchsstimmung, wirtschaftlich, aber auch was die künstlerischen Möglichkeiten betrifft. Laut Umfragen soll der Umsatz mit Virtual-Reality-Hardware und -Software im Jahr 2016 auf rund 4,3 Milliarden US-Dollar ansteigen. Die B3-Sonderschau zum Thema „Immersionen“ präsentiert im Deutschen Architektur Museum Frankfurt herausragende Projekte für Oculus Rift und Samsung Gear VR. „Computer- und Videospiele sind das Medium, für das die Immersion in die fiktive Welt seit jeher eine herausgehobene Stellung spielt – auch, weil die Spielumgebung selbst Teil der zu erzählenden Geschichte ist. Daher ist es nur folgerichtig, dass die Technologie, die die Grenze zwischen Kunstwerk und Realität weiter verschiebt als jemals zuvor, Virtual Reality, maßgeblich von der Spielebranche entwickelt wird. Mithilfe der Virtual-Reality-Brille „Oculus Rift“ hat ein fünfköpfiges Team der Hochschule für Gestaltung Offenbach eine virtuelle „Geisterbahn“ zum Leben erweckt, die klassische Elemente einer Jahrmarktsattraktion mit audiovisuellen Experimenten verknüpft. Die Arbeit „Geisterbahn“ stellt eine Schnittstelle dar zwischen unserer tatsächlichen körperlichen Präsenz in einer Rauminstallation, dem Geworfen sein in die virtuellen Welten, die aus der Vorstellungskraft ihrer Entwickler entspringen und gleichzeitig den imaginären Räumen, die jeder einzelne besetzen kann mit seinen eigenen Erwartungen, Vorstellungen und Ängsten.

B3 Biennale des Bewegten Bildes