Von den knapp 100 Einreichungen nahmen 15 Titel aus sieben Ländern die erste Hürde; sie schafften den Sprung auf die Shortlist für den European Innovative Games Award (E.I.G.A.) 2014. Nun stehen auch die drei Finalisten für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung fest, die am 30. Juni in Frankfurt am Main vergeben wird.

Drei Wochen vor der feierlichen Preisverleihung am 30. Juni gab die Jury am 08. Juni die drei Finalisten bekannt. Weiterhin im Rennen um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung sind Crytek mit der PC-Version von “Ryse: Son of Rome”, Ludinc für “Professor S.” (beide: Deutsch-land) und Game Oven aus den Niederlanden mit “Bounden”. Zur feierlichen Verleihung des European Innovative Games Award 2014 am 30. Juni im Deutschen Filmmuseum werden rund 300 Gäste, darunter der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir und der Frankfurter Wirtschaftsdezernenten Markus Frank erwartet.

Bis zum Ablauf der Einreichfrist am 31. März hatten sich 85 Spielentwickler, Publisher, Freelancer und Young Professionals aus 15 Mitgliedsstaaten der EU mit insgesamt 93 Titeln für den seit 2008 von der Wirtschaftsförderung Frankfurt, der gamearea-FRM und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung in Kooperation mit der Europäischen Kommission ausgelobten Preis beworben. Anschließend war die mit prominenten Branchenvertretern wie Silja Gülicher, Hendrik Lesser, Thorsten Unger oder Sebastian Weber besetzte E.I.G.A.-Jury am Zug: Zunächst ermittelte sie die 15 Shortlist-Kandidaten, darunter Investigate North (DK) für “Cloud Chamber”, Ocelot Society (F) für “Event [0]”, Vivid Games (PL) für “Godfire?: Rise of Prometheus”, SaintandSimon (S) für “A Song for Viggo” und die Filmakademie Baden-Württemberg für “FIVE MINUTES”. Ins Finale schafften es schließlich jedoch Crytek mit der PC-Version von “Ryse: Son of Rome”, Ludinc mit “Professor S.” (beide Deutschland) sowie Game Oven aus den Niederlanden mit “Bounden”. Bis zum 30. Juni müssen sich die drei Finalisten nun noch in Geduld üben. Wer von ihnen das Rennen macht und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, bereitgestellt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung mit nach Hause nehmen darf, wird erst bei der feierlichen Verleihung des European Innovative Games Award bekannt gegeben. Durch die Veranstaltung, die im Deutschen Filmmuseum und im Rahmen der Eröffnung von Film & Games. Ein Wechselspiel. stattfindet, führt Fachjournalist und E.I.G.A.-Juror Andreas Garbe.

www.innovative-games.eu