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GAMEPLACES zu ‘Der App-Store’

Am 8. Juni erfahren Entwickler, welche Vorgaben sie beim App-Store-Marketing beachten müssen und wie sie die Platzierung ihrer Titel optimieren können. Mit Dr. Andreas Lobers Vortrag verabschiedet sich GAMEPLACES BUSINESS & LEGAL in die Sommerpause. Details zu den kommenden Terminen werden in Kürze bekannt gegeben.

Frankfurt am Main, 29.05.2017 – Sie ist ausschlaggebend für die Anzahl der Downloads und damit entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Titels: die Platzierung im App-Store. Wer Apps entwickelt und diese anschließend gewinnbringend vermarkten möchte sollte neben den technischen Möglichkeiten des App-Store-Marketings auch die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben kennen und diese frühzeitig berücksichtigen. Was dabei besonders wichtig ist, erfahren Entwickler bei GAMEPLACES BUSINESS & LEGAL am 8. Juni. In seinem Vortrag ‘Der App-Store: App-Entwicklung, App-Store-Marketing’ informiert Dr. Andreas Lober (BEITEN BURKHARDT) unter anderem darüber, was es bei der Auswahl von Keywords, beim Einsatz von Tracking- oder Analyse-Tools sowie der App-Store-Optimization (ASO) zu beachten gilt. Die Veranstaltung findet in der IHK Frankfurt statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um recht-zeitige Anmeldung wird gebeten.

Neben möglichen Vorgaben der Plattformbetreiber müssen Entwickler vor allem den gesetzlichen Rahmen beachten: Bei der Auswahl zulässiger Keywords kommt beispielsweise das Markenrecht zum Tragen. Die Implementierung von Tracking- und Analyse-Tools hingegen fällt in erster Linie in den Bereich Datenschutz. Bekanntlich macht die Vermarktung von Titeln via App-Store aber nicht an Landesgrenzen halt. Des-halb muss grundsätzlich überprüft werden, ob eine App den rechtlichen Vorgaben aller Länder entspricht, in denen diese später verfügbar sein soll. “Eine solche Prüfung erfordert viel Sorgfalt, denn die Gesetzeslage kann im Detail anders ausfallen, als in Deutschland, weil sie den jeweiligen nationalen Rechtsordnungen entstammt”, sagt Lober.

Diesen Aufwand sollten Entwickler jedoch keinesfalls scheuen. Im Gegensatz zum rein wirtschaftlichen Nachteil infolge einer ungünstigen Platzierung im App-Store kann die Verwendung unzulässiger Keywords oder die Nutzung unerlaubter Tools nämlich handfeste, juristische Folgen haben: Als Anbieter laufe man Gefahr, sich eine Abmahnung oder gar Klage vom jeweiligen Markeninhaber einzuhandeln, warnt Lober. Im schlimmsten Fall sei weiterhin denkbar, dass die App-Store-Betreiber eine weitere Vermarktung des Titels über ihre Plattform verweigerten.

Über den Referenten: Dr. Andreas Lober ist Rechtsanwalt und Partner bei der BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft in Frankfurt am Main. Er studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und Aix-en-Provence (FR), promovierte über Jugendschutz bei Computerspielen, veröffentlicht regelmäßig zu aktuellen Rechtsfragen aus seinem Tätigkeitsbereich und hält Vorträge im In- und Ausland. Dr. Lober berät Games-Unternehmen, Start-ups, Gründer, Venture-Capital-Geber und Investoren unter anderem in Bezug auf M&A (beispielsweise Akquisition, Finanzierungsrunden und Exits).

Die Veranstaltung findet am 08. Juni in der IHK Frankfurt statt. Die Teilnahme ist, eine rechtzeitige Anmeldung vorausgesetzt, kostenlos.

 

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