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GAMEPLACES zum Thema Crowdfunding

Am 20. April erläutert RA Guido Hettinger (Brehm & v. Moers), wie sich Crowdfunding-Kampagnen erfolgreich planen, ankündigen und durchführen lassen.

Frankfurt am Main, 10.04.2017Bei der Finanzierung von Projekten, Produkten oder Start-ups spielt Crowdfunding auch in Deutschland eine zunehmend große Rolle. Immer öfter entscheiden sich Unternehmer*innen für die Finanzierung durch den Schwarm; erfolgreiche Kampagnen erreichen auch hierzulande mittlerweile Investitionsvolumina in deutlich zweistelliger Millionenhöhe. Die Kehrseite der Medaille: Nicht selten scheitern auch auf den ersten Blick vielversprechende Crowdfunding-Kampagnen; bisweilen verschwinden die Investitonen sogar in ‘dunklen Kanälen’. In seinem Vortrag ‘Risiken beim erfolgreichen Crowdfunding’ gibt Guido Hettinger (Brehm & v. Moers) einen Überblick über die relevanten Formen der Schwarmfinanzierung.

In seinem Vortrag geht Hettinger zunächst auf die Unterschiede zwischen Projekt- und Unternehmensfinanzierung ein. Letztere betrachtet er insbesondere im Hinblick auf die regulatorischen Vorgaben nach dem neuen Kleinanlegerschutzgesetz. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Anforderungen an die Planung, Ankündigung und Durchführung von Crowdfunding-Kampagnen: “Gerade wenn Kampagnen zu scheitern drohen, bieten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der einschlägigen Plattformen nämlich weder Anbietern noch Investoren ausreichend Orientierung”, sagt Hettinger. Auch für die Abwicklung elementare Fragen, wie: Was passiert, wenn Termine oder Versprechungen einer Kampagne nicht eingehalten werden können? oder: Darf ein Veranstalter seine Kampagne zu einem späteren Zeitpunkt anpassen, um sie zu retten? würden nicht eindeutig beantwortet. So fordert die Crowdfunding-Plattform Kickstarter von Gründern, die ihre Projekte nicht erfolgreich zu Ende bringen können, beispielsweise nur recht vage “eine Wiedergutmachung”. In seinem Vortrag zeigt Hettinger anhand der jüngsten, realen Crowdfunding-Pleiten jedoch beispielhaft auf, dass diese Vorgabe nicht nur wenig realistisch, sondern auch mit den zwingenden gesetzlichen Vorgaben des deutschen Insolvenzrechts unvereinbar ist.

RA Guido Hettinger ist Partner der überörtlichen Rechtsanwaltssozietät Brehm & v. Moers. Spezialisiert im Urheber- und Medienrecht sowie im Recht der Informationstechnologie berät er seit 1997 Mandanten aus der Film-, Musik- und Gamesbranche; daneben ist er in den Bereichen digitale Distribution sowie E-Commerce tätig. Hettinger ist Mitglied der gamearea-FRM, im Vorstand der Vereinigung der Hessischen Filmwirtschaft sowie des Filmhauses Frankfurt und hält regelmäßig Vorträge zu aktuellen Rechtsfragen. Außerdem ist er ist Lehrbeauftragter für ‘Media and Entertainment Law’ am Fachbereich Media, Animation & Games der Hochschule Darmstadt.

Die Veranstaltung findet am 20. April in der IHK Frankfurt statt. Die Teilnahme ist, eine rechtzeitige Anmeldung vorausgesetzt, kostenlos.

 

Presse Kontakt

Rebecca Gerth
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